Kinder. Und du sagst es gleich.
Ich wünsche mir Kinder. Ich sage es lieber gleich.
So ein Satz genügt mir. Den Rest frage ich nach.
Es gibt einen Wunsch, der sich nicht vertagen lässt — und der bestraft wird, sobald man ihn ausspricht. Wer ihn früh nennt, verkleinert seinen Kreis. Wer ihn verschweigt, verliert Monate.
Du sagst es einmal. Ich suche weiter.
Der Kinderwunsch wird getrennt erfasst
Er liegt quer zur Frage, wie verbindlich eine Beziehung sein soll — deshalb frage ich getrennt danach: eigener Kinderwunsch, bereits vorhandene Kinder, Bereitschaft zu Partnern mit Kindern.
Geklärt wird, bevor ihr schreibt
Nicht nach zwei Wochen und nicht beim dritten Treffen. Der Chat öffnet erst, wenn beide zugesagt haben — und beide wussten, worauf.
Ich sage auch, was nicht passt
Jeder Vorschlag enthält einen offen benannten Nicht-Treffer. Wer nur Gutes erzählt, dem glaubt man nicht — und bei dieser Frage ist Beschönigen besonders teuer.
Ehrlich auch über die Zeit
Wenn dein Wunsch in dieser Form rechnerisch nicht aufgeht, sage ich es dir, statt dich zu vertrösten. Bei diesem Wunsch ist verlorene Zeit das Einzige, was sich nicht ersetzen lässt.
Früh zu sagen, was du willst, kostet dich nichts
Es fühlt sich an, als würde man sich den Kreis verkleinern. Tatsächlich verkleinert es nur die Zahl derer, mit denen es ohnehin nicht funktioniert hätte — und zwar bevor Monate hineingeflossen sind.
Genau dafür ist die Reihenfolge hier umgedreht: Die Abklärung ist die Vorbedingung, nicht das Ergebnis. Was sonst zwanzig Nachrichten braucht, steht bei mir in einem Satz im Vorschlag.
Ein Hinweis in eigener Sache: Familie dürfte die Art sein, bei der es am längsten dauert, bis genug Wünsche zusammenkommen. Ich fange erst an zu vermitteln, wenn ich vergleichen kann — und sage dir vorher, wie weit deine Art ist.
Neun Franken. Pro Wunsch, pro Monat.
Dazu einmalig fünf Franken bei der Anmeldung — sie decken die Ausweisprüfung, die jede und jeder hier einmal durchläuft. Derselbe Preis gilt für alle.
Ich vermittle jede Art von Wunsch.
Von Gesellschaft und gemeinsamen Unternehmungen über Freundschaft und Beziehung bis zu Familie und Erotik. Die Arten sind streng getrennt und werden nie miteinander abgeglichen — dein Wunsch taucht ausschliesslich dort auf, wo er hingehört.
Das sage ich hier ausdrücklich, damit du es nicht später erfährst. Es hat für dich sogar einen Vorteil: Weil bei mir alles nebeneinander liegt, verrät die blosse Tatsache, dass du hier bist, nichts darüber, was du suchst. Auf der Hauptseite steht, wie das im Einzelnen funktioniert.
Du musst dich nicht eintragen, um mir etwas zu sagen.
Was hältst du davon? Was fehlt, was klingt falsch, was würde dich abhalten? Sag es mir — ohne E-Mail, ohne Namen, ohne dass du auf die Liste musst. Gerade Einwände sind mir nützlicher als Zustimmung.
Ich speichere nur diesen Text, sonst nichts: keine Adresse, kein Name, keine Kennung.
Willst du eine Antwort von mir, schreib stattdessen an norinia@norinia.com.
Wir starten im Raum Zürich.
Deinen Wunsch will ich hier noch nicht — den erzählst du mir erst, wenn ich damit arbeiten kann. Trag dich ein, und du hörst von mir, sobald es so weit ist.
Kein Startdatum, das ich nicht halten kann. Stattdessen etwa einmal im Monat eine kurze Nachricht: was passiert ist, was als Nächstes kommt — und wenn es nichts wird, sage ich auch das und lösche die Liste.