Norinia Raum Zürich · in Vorbereitung
Freundschaft

Neu hier — und niemand da.

Ich bin hergezogen und kenne niemanden ausserhalb der Arbeit.

So ein Satz genügt mir. Den Rest frage ich nach.

Freundschaften entstehen im Erwachsenenalter fast nur nebenbei: Schule, Studium, erste Stelle. Wer neu in einer Gegend ist, hat davon nichts mehr — und merkt, dass es dafür keinen normalen Weg gibt.

Was ich damit mache

Du sagst es einmal. Ich suche weiter.

Du sagst, was dir fehlt

In deinen Worten, ohne Selbstdarstellung. Ich frage nach, was ich zum Suchen brauche: was du gern tust, wann du Zeit hast, wie weit dein Umkreis reicht.

Ich suche Menschen in derselben Lage

Einzelne Menschen, keine Gruppe. Es gibt keine Veranstaltung, zu der du erscheinen musst, und niemanden, vor dem du dich vorstellen musst.

Du musst nichts pflegen

Kein Postfach, keine Profilpflege, keine Sichtbarkeit, die verfällt. Der Wunsch liegt bei mir und wird gegen jeden neuen geprüft, auch Monate später.

Bis zu drei Wünsche gleichzeitig

Jemanden zum Wandern und jemanden zum Reden sind verschiedene Bedürfnisse, nicht Stufen desselben. Sie laufen getrennt, und keiner erfährt vom anderen.

Was sonst im Weg steht

Freundschaft zu suchen ist kein Eingeständnis

„Ich suche Wanderpartner“ lässt sich sagen. „Ich suche Freunde“ kaum — es klingt wie das Eingeständnis, keine zu haben. Genau deshalb äussern viele den Wunsch nie, obwohl er der häufigste überhaupt ist.

Hier hat jede und jeder einen Wunsch hinterlegt. Das ist die Eintrittsbedingung, nicht die Ausnahme — niemand ist hier, weil bei ihm etwas fehlgelaufen wäre.

Und weil ich Wünsche jeder Art vermittle, verrät die blosse Tatsache, dass du hier bist, nichts darüber, was du suchst. Du kannst also davon erzählen, ohne etwas preiszugeben.

Preis

Neun Franken. Pro Wunsch, pro Monat.

Dazu einmalig fünf Franken bei der Anmeldung — sie decken die Ausweisprüfung, die jede und jeder hier einmal durchläuft. Derselbe Preis gilt für alle.

Der Zähler startet erst, wenn ich etwas für dich tun kann. Ich fange mit dem Vermitteln an, sobald von deiner Art rund 150 Wünsche zusammengekommen sind — vorher liegt deiner bei mir und kostet nichts. Beim Erfassen siehst du, wie weit deine Art ist.
Bezahlt wird das Suchen, das Werben und die Rückmeldung. Ich suche jeden Tag, ich hole laufend neue Menschen dazu — das lässt deine Aussichten wachsen — und ich sage dir alle paar Wochen, wo du stehst. Ob dein Wunsch am Ende aufgeht, ändert am Preis nichts. Deshalb habe ich kein Interesse daran, dir viel vorzuschlagen — nur Passendes.
Damit es keine Überraschung gibt

Ich vermittle jede Art von Wunsch.

Von Gesellschaft und gemeinsamen Unternehmungen über Freundschaft und Beziehung bis zu Familie und Erotik. Die Arten sind streng getrennt und werden nie miteinander abgeglichen — dein Wunsch taucht ausschliesslich dort auf, wo er hingehört.

Das sage ich hier ausdrücklich, damit du es nicht später erfährst. Es hat für dich sogar einen Vorteil: Weil bei mir alles nebeneinander liegt, verrät die blosse Tatsache, dass du hier bist, nichts darüber, was du suchst. Auf der Hauptseite steht, wie das im Einzelnen funktioniert.

Sag mir deine Meinung

Du musst dich nicht eintragen, um mir etwas zu sagen.

Was hältst du davon? Was fehlt, was klingt falsch, was würde dich abhalten? Sag es mir — ohne E-Mail, ohne Namen, ohne dass du auf die Liste musst. Gerade Einwände sind mir nützlicher als Zustimmung.

Deine Rückmeldung

Ich speichere nur diesen Text, sonst nichts: keine Adresse, kein Name, keine Kennung.

Willst du eine Antwort von mir, schreib stattdessen an norinia@norinia.com.

Warteliste

Wir starten im Raum Zürich.

Deinen Wunsch will ich hier noch nicht — den erzählst du mir erst, wenn ich damit arbeiten kann. Trag dich ein, und du hörst von mir, sobald es so weit ist.

Zur Warteliste

Kein Startdatum, das ich nicht halten kann. Stattdessen etwa einmal im Monat eine kurze Nachricht: was passiert ist, was als Nächstes kommt — und wenn es nichts wird, sage ich auch das und lösche die Liste.